|
Im vergangenen Jahr konnten wir zahlreiche kirchliche Feiern musikalisch gestalten. Auch die choreigenen gesellschaftlichen Anlässe kamen nicht zu kurz.
Anlässlich der Musikalischen Feierstunde vom 9. Januar brachten wir ein von unserem Dirigenten wieder entdecktes Werk von Franz Xaver Richter, die Messa Pastorale, vor zahlreich erschienenen Konzertbesuchern zur Aufführung. Anschliessend feierten wir mit Speis und Trank den musikalischen Höhepunkt des Vereinsjahres im Seniorenzentrum Mülimatt.
Schon bei der nächsten Zusammenkunft begannen wir unsere Beiträgefür den 1. Fastensonntag, für Karfreitag und für Ostern einzustudieren.
Am Karfreitag trafen wir uns bei schönstem Frühlingswetter zur Karfreitags -liturgie beim Tellenörtli. Der Stationenweg endete auf dem Kirchplatz.
Ein eiserner Bestandteil unseres Repertoires ist die Spatzenmesse von W. A. Mozart. Ein eigens zusammen gestelltes ad hoc Orchester begleitete uns am Festgottesdienst an Ostern.
Die Proben für die Fronleichnamsmesse von Sales Kleeb fanden ihren Abschluss bei einem gemütlichen Imbiss im Pfarreiheim Guthirt, organisiert durch den ansässigen Kirchenchor. Leider musste der Gottesdienst wegen schlechten Wetters in die St. Michaelskirche verlegt werden.
Und schon stand der traditionelle choreigene Sommeranlass im renovierten Lokal C vor der Tür. Auch diesmal war uns Petrus nicht hold. Unter der kundigen Leitung von Ursula Pfulg gelang es aber dem Lokal C Team, ein feines Essen herbei zu zaubern, wobei mehrere fleissige Chormitglieder Salate und Desserts beisteuerten. Allen Helfern und Helferinnen danken wir an dieser Stelle herzlich.
Während der ersten Probe nach den Sommerferien widmeten wir uns der Vorbereitung des Kilbigottesdienstes, galt es doch die Jugendmesse von Carl Rütti zusammen mit den Schülern von Oberwil einzustudieren. Schon während den Proben freuten wir uns am engagierten und disziplinierten Mitwirken der Kinder, welche optimal von den Lehrpersonen vorbereitet worden waren. Mit zahlreichen Gottesdienstbesuchern genossen wir den beschwingten und kräftigen Auftritt unseres Gesamtchores.
Nach der Kilbi intensivierte unser Dirigent die Probenarbeit für das Weihnachtsoratorium. Ab sofort wurden wir durch 22 ad hoc Sängerinnen und Sänger unterstützt. So bestens vorbereitet reisten wir am 1. Oktober nach Hertenstein, um uns während zwei Tagen mit dem Werk des grossen Meisters auseinander zu setzen. Armon Caviezel, Beatrice Isler und Pius Dietschy verstanden es vorzüglich, die Schwierigkeiten aufzuzeigen und diese nach fleissigem Ueben auch zu bewältigen. Wir danken den drei Musikpädagogen herzlich für diese ausgezeichnete Arbeit.
Dank der professionellen Hilfe unserer Stimmbildnerin, Frau Andrea Stadelmann bestanden wir die anspruchvolle Probenarbeit schadlos. Pius Dietschy überraschte uns zum Schluss des Probenweekends auf seine besondere Art. Es war ihm gelungen, den diplomierten Konzertpianisten,Ivan Horvatic, für ein Kurzkonzert zu gewinnen. Der Künstler brachte uns mit seinen gefühlvoll vorgetragenen Werken Bachs Musik näher.
Gesellschaftlich sticht die Einladung des Kirchenrates zur Vorstellung des Zirkus Knie am 8. November hervor. Mit diesem Zeichen der Wertschätzung, aus Anlass des Jahres für Freiwilligenarbeit, wurden wir freudig überrascht. Herzlichen Dank
Nach dem Weekend wurde die intensive Probenarbeit durch einen weiteren gesellschaftlichen Anlass wohltuend aufgelockert. Der 6. Dezember bot Gelegenheit, im Anschluss an die Probe Sankt Nikolaus gebührend im Lokal C zu empfangen.Es war unserem vereinseigenen Mitglied der Sankt Nikolauszunft Josef Iten, vergönnt, einzelne Mitglieder zu loben und zu necken. Er tat dies mit dem ihm eigenen Schalk und Witz in so vortrefflicher Weise, dass sich männiglich köstlich amüsierte. Besten Dank, Häsi!
Dass die Lokal C Crew wieder zu Höchstform auflief, war ein weiteres Highlight dieses Anlasses. Ein besonderes Kränzchen soll an dieser Stelle Priska Scheurer gewidmet werden. Ihre selbst gemachten Lebkuchen fanden reissenden Absatz, ebenso der würzige Glühwein unseres Geburtstagskindes Lisbeth Amrhein. Herzlichen Dank allen Beteiligten.
So an Leib und Seele gestärkt, machten wir uns auf den Weg zu weiteren, diesmal musikalischen Höhepunkten. Schon bald standen wir mitten in den Proben mit dem Orchester. Dank einer etwas missglückten Hauptprobe, gelang uns, dank besserer Konzentration, eine wunderschöne Interpretation des Oratoriums am Weihnachtstag. Die Gottesdienstbesucher waren erfreut bis begeistert und spendeten allen Mitwirkenden einen warmen und kräftigen Applaus.
Zum Schluss danke ich im Namen des Vorstandes allen, die in irgend einer Weise ihre Dienste unserem Chor zur Verfügung gestellt haben. Ohne die Mitwirkung dieser guten Geister ist ein lebendiges Vereinsleben unmöglich.
Franz Fessler, Vizé-Präsident |