Kirchenchor Bruder Klaus Oberwil


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Vorschau
Freitag, den 18. November 2016 um 20:00 Uhr

 

Requiem für Chor, Soli und Orchester

Thomas Hettwer (1963)

„Son et Lumière“

 

Kirche Bruder Klaus, Oberwil/Zug

Freitag 18. November 2016, 20.00 Uhr

Samstag 19. November 2016, 19.00 Uhr

 

 
Osterfestgottesdienst
Sonntag, den 27. März 2016 um 10:00 Uhr

G. F. Händel:                   Chöre und Arien aus "Der Messias"

A. Vivaldi:                        Konzert für 2 Trompeten F-Dur

 

Ausführende:

Maria Gianella:                  Sopran

Gregor Keiser:                  Trompete

Annelies Keiser:                Trompete

Trudi Bitterli:                     Orgel

Orchester ad hoc

Konzertmeisterin:             Romana Pezzani

Leitung:                            Armon Caviezel

 
Karfreitag
Freitag, den 25. März 2016 um 10:00 Uhr

J.S. Bach:                        "O Haupt voll Blut und Wunden"

G. Puccini:                       "Requiem"

T.L. de Vittoria:                "Popule meus"

 

Ausführende:

Christina Gloor:                Viola  

Pius Dietschy:                   Orgel  

 
Jahresbericht der Präsidentin
Sonntag, den 06. März 2016 um 18:00 Uhr

In diesem Jahresbericht habe ich mir grundsätzlich Gedanken gemacht über den Chor und sein Dasein, heute und in Zukunft.Welche Existenzberechtigung hat der Kirchenchor Bruder Klaus in der heutigen, modernen, schnelllebigen Zeit? Eine ketzerische Frage. Ich will Sie damit nicht provozieren, sondern vielmehr zum Nachdenken anregen. Wie ist unser Auftrag definiert? Um diese Frage zu beantworten, habe ich die Statuten durchgekämmt.

 

In den letztmals 1996 revidierten Statuten steht folgendes geschrieben:

Ich zitiere:  Artikel 2

Der Kirchenchor bezweckt die Pflege des Gesangs im Allgemeinen, im Besonderen:

·       Zeitgemässe musikalische Mitgestaltung der Gottesdienste in Zusammenarbeit mit dem Vorsteher der Pfarrei

·       Aufführung musikalischer Werke bei kirchlichen und weltlichen Anlässen

·       Es können weitere Aktivitäten aufgenommen werden welche geeignet sind, den Zweck zu verwirklichen und den Kirchenchor zu fördern, Zitat Ende.

 

Unser Auftrag ist in den 20-jährigen Statuten also klar definiert.  Der Chor hat ihn all die vergangenen Jahre mit Freude erfüllt. Ich wage zu behaupten, dass dies nicht nur meine persönliche Meinung ist, sondern die meisten Chormitglieder dieser Aussage zustimmen würden. Die langjährige Treue vieler Sängerinnen und Sänger spricht für sich. Woher kommt die Motivation der Sängerinnen und Sänger sich jahrein, jahraus gesanglich zu engagieren?

 

Der wichtigste Grund ist sicher grundsätzlich die Freude am Singen. Eine weitere treibende Kraft ist der Dirigent, welcher es all die vergangenen Jahre verstanden hat und noch immer versteht, aus dem Chor das Optimum herauszuholen. Der Maestro hat die Fähigkeit, den Chor, auch wenn dieser etwas in die Jahre gekommen ist, immer wieder aufs Neue zu fordern und ihn damit auch zu fördern. Dass der Dirigent Nerven wie Stahlseile besitzt, auch in heiklen Situationen, hat sich immer positiv auf den Chor ausgewirkt. Die Ruhe des Dirigenten, welche er vor Auftritten ausstrahlt, überträgt sich auf den Chor. So macht Singen und Musizieren wirklich Freude. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Der Chor fühlt sich getragen und wird gleichzeitig zu Höchstleistungen angetrieben. Eine Entwicklung hat der Chor durch die Stimmbildung durchgemacht.  Andrea Stadelmann versteht es ausgezeichnet, den Chor dahingehend zu führen, dass schwierige Passagen beim Singen optimal gemeistert werden können. Herzlichen Dank an dieser Stelle für das einzigartige Engagement.

 

Ein weiterer wichtiger Beweggrund für das Singen im Kirchenchor ist die Chorgemeinschaft. Sie ist gewachsen, gereift, wird sorgfältig gehegt und gepflegt wie ein zartes Pflänzchen. Die Sängerinnen und Sänger sind verwurzelt und beheimatet im Chor. Dieser verkörpert sozusagen eine grosse Familie mit dem gemeinsamen Auftrag undZiel, die Gottesdienste mit dem Gesang musikalisch zu verschönern. Der Organist Pius Dietschy, welcher den Chor seit 42 Jahren kennt spricht jeweils vom „Oberwiler Spirit“.

 

Der Kirchenchor zählt zum jetzigen Zeitpunkt 48 Mitglieder. Damit diese stattliche Anzahl Sängerinnen und Sänger gehalten werden kann, haben wir kontinuierlich versucht neue Chormitglieder zu rekrutieren.  Ad hoc Sängerinnen und ad hoc Sänger unterstützen den Chor jeweils projektmässig für Weihnachten und die Musikalische Feierstunde. Einige davon sind dem Chor anschliessend fest beigetreten. Die ad hoc Sängerinnen und ad hoc Sängerbedeuten für die Chorgemeinschaft auch eine Herausforderung auf der zwischenmenschlichen Ebene. Einerseits muss ihnen räumlich ein Platz gegeben werden, das heisst diegewohnte Umgebung punktuell aufzugeben um eine neue Person neben sich zu integrieren, aber nicht nur physisch, sondern auch mit dem Herzen.

 

Der Auftrag, den der Kirchenchor erfüllt, kann als unentgeltliche Leistung betrachtet werden. Wir leisten diesen Beitrag freiwillig. Dem Chor werden jedoch von der Kirchgemeinde pro Mitglied Jahresbeiträge entrichtet. Auch wenn diese im Rahmen einer Sparmassnahme vor nicht allzu langer Zeit gekürzt wurden, bedeuten sie eine wesentliche Einnahmequelle für die Chorkasse.

 

Der Lohn der Sägerinnen und Sänger sind all die Highlightsunzähliger Oster- und Weihnachtsgottesdienste, Konzerte, schlichte Gottesdienste, wo Glückshormone den Körper berauschen und sich ein Zustand der Glückseligkeit einstellt. Singen ist tatsächlich eine wahre Kraftquelle und ich schätze mich glücklich, im Kirchenchor Bruder Klaus singen zu dürfen. Mögen unsere Stimmen auch in eine ungewisse Zukunft hineinklingen.

 

Zum Schluss möchte ich meinen Dank aussprechen: dem Dirigenten Armon Caviezel für seine unermüdliche Arbeit, dem Präses Michael Brauchart für sein Wohlwollen und die Unterstützung in allen Belangen, dem Organisten Pius Dietschy für seine Verbundenheit zumChor und jeder einzelnen Sängerin und jedem einzelnen Sänger für ihrenBeitrag zum Wohle der Chorgemeinschaft. Ich wünsche uns allen weiterhin Freude, Durchhaltvermögen, Gesundheit, und dass wir dem Singen allemal das Beste abgewinnen können.

 

März 2016 Josy Molnar

 

 
Ordentliche Generalversammlung
Samstag, den 05. März 2016 um 17:00 Uhr

Die GV wird im Casino Zug abgehalten.

 
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