Jahresbericht der Präsidentin GV 2011


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Jahresbericht der Präsidentin GV 2011
Montag, den 28. Februar 2011 um 17:00 Uhr

Das Jahr 2010 ging als aussergewöhnliches Jahr in die Geschichte ein. Es war ein heiliges Jahr. Davon zeugen auch die zahlreichen Pilger, welche allesamt das Ziel Santiago de Compostela ins Auge fassten.  

Etliche Gottesdienste konnten wir einmal mehr musikalisch umrahmen und ihnen somit eine besondere Note verleihen. Aber auch die gesellschaftlichen Anlässe hatten ihren festen Platz innerhalb der  Chorgemeinschaft.

Mit unserer  zur Tradition gewordenen musikalischen Feierstunde konnten wir das neue Jahr gewissermassen willkommen heissen. Das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns sprach wiederum eine beträchtliche  Zuhörerschaft an und diese verdankte unser Konzert mit einer grosszügigen Kollekte. Anschliessend  liessen wir  die Feierstunde im Seniorenzentrum Mülimatt Oberwil ausklingen und gaben uns den kulinarischen und gesellschaftlichen Genüssen hin.

Schon bald zog der Frühling ins Land ein. Den Ostergottesdienst erlebte ich aus gesundheitlichen Gründen leider als Zuhörerin von der Kirchenbank aus. Dies bot mir aber die Möglichkeit, den Chor genauestens  zu betrachten und dem herrlichen Gesang der Missa in C von Johann Ernst Eberlin zu lauschen. Ich kann euch versichern, es war ein Genuss und es kamen starke, chorheimatliche Gefühle in mir auf.

Pia Boschung war federführend bei der Organisation des Sommeranlasses vom 1. Juli. Tatkräftige Unterstützung erfuhr sie von Franz Fessler, welchem wiederum eine ganze Chorequipe zur Seite stand beim Aufstellen der Tische und am Schluss beim Aufräumen.  Franz  Fiechter verwöhnte den Chor mit einem schmackhaften Risotto und jedes Chormitglied leistete einen Beitrag ans Salat- oder verführerische Dessertbuffet. Toni Fässler sponserte grosszügigerweise das Risotto, vielen Dank dafür. Ein heisser, gelungener Anlass war es mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Allen fleissigen, guten Seelen sei hier ein herzlicher Dank ausgesprochen. Nun konnte der Chor die wohl verdienten Sommerferien antreten.

Nach der Sommerpause betraten wir Neuland. Einerseits musikalisch, Armon hatte ein neues Werk ausgegraben, nämlich die Messa Pastorale in G von Franz Xaver Richter, ein guter Griff, wie sich herausstellen sollte. Der Chor stand dieser Herausforderung sehr offen gegenüber, in einer freudigen Erwartungshaltung. 

Die zweite Neuerung waren die Lokalitäten. Infolge Renovation des Pfarreiheims in Oberwil mussten wir im September unsere heimatlichen Gefilde verlassen und die wöchentlichen Proben im Pfarreiheim St. Michael oder im Singsaal des Burgbachschulhauses abhalten.  Diese Umstände forderten  vom Chor ein gewisses Mass an  Flexibilität.

Gross war deshalb schon die Vorfreude auf unsere Chorreise vom 25.und 26. September. Unser fest angestellter  Reiseleiter, Geri Iten organisierte mit viel Aufwand eine unvergessliche, reich befrachtete Reise ins Schwabenland. Einige Highlights davon waren die Fahrt mit Ross und Wagen durchs Schweizer Weingebiet um Hallau, die Besichtigung des Klosters Beuron, wo uns unser Präses Michael Brauchart mit ein paar Gedanken über unsern Kirchenpatron Bruder Klaus, dessen Fest wir just am Reisetag feierten, zum Nachdenken anregte. Nicht zu vergessen auch die Stadtführung in Sigmaringen, welche wir schlotternd hinter uns brachten. Wie früher sangen wir abends nach dem Essen die alten, ach so schönen Volkslieder,  begleitet von Armon und Trudi am Akkordeon und Pius am Keyboard. Trudi brachte uns an diesem Abend auf eindrückliche Art und Weise bei, dass Bundesrätin Simonetta Sommaruga die berühmteste Sinserin ist. Danke Trudi. Ein gebührender Dank gehört auch dem Organisator Geri für die tadellose Durchführung der Reise.

Der Samichlaus fand den Weg dieses Jahr nicht  nach Zug. Trotzdem führten wir am 9. Dezember einen Adventshöck durch. An dieser Stelle sei der Lokal C Crew für ihren tatkräftigen Einsatz übers ganze Jahr herzlich gedankt.

Mit der Messa Pastorale wurde der Weihnachtsgottesdienst zu einem unvergesslichen Erlebnis und unser Chorjahr fand seinen Abschluss.

Zum Schluss danke ich jedem einzelnen Vorstandsmitglied  für seine tatkräftige Mitarbeit und die konstruktive Zusammenarbeit. Dem Chor danke ich für seinen Einsatz, seine Wertschätzung und das entgegen gebrachte Vertrauen.

Oberwil im Februar 2011

Josy Molnar

 
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